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„Verbindungen“ – Ausstellung der FOTO-Klubs JENA ’78

Foto: Wolfgang Seidel
Wolfgang Seidel: Tunnelführung

Straßen verbinden Ortschaften, Schrauben verschiedene Teile, Telefon oder das Internet verbinden Menschen.

Was gibt es nicht alles für Verbindungen, schier unendlich scheint die Vielfalt. Da fallen sofort auch die Zugverbindung oder eine Brücke ein. Eine andere Ebene sind Holzverbindung, Schrauben, Nieten, aber auch durch Schweißen und Löten wird fest verbunden. Dann gibt es chemische und physikalische Verbindungen. Oder gerade in Jena denken wir auch an Studentenverbindungen.

Die Fotografen des FOTO-Klubs JENA´78 e.V. versuchten Verbindungen in ihrer Mannigfaltigkeit fotografisch einzufangen. Eine Auswahl der dabei entstandenen Fotos zeigt diese Ausstellung, die am Donnerstag, d. 11.01.2023, 17 Uhr in der Ernst-Abbe-Hochschule im Haus 4, Foyer vor der Aula eröffnet wird.

Kontakt und Webseite

Foto: Rainer Herzer
Rainer Herzer: Verbindungen – USB-Anschluß
Foto: Jörg Hoffmann
Jörg Hoffmann: einfach und wirkungsvoll

Bilder von der Ausstellungseröffnung am 11.01.24

Ausstellungseröffnung FOTO-Klub JENA 78 am 11.01.24
Ausstellungseröffnung FOTO-Klub JENA 78 am 11.01.24
Ausstellungseröffnung FOTO-Klub JENA 78 am 11.01.24

Fotos: R. Hanemann

26. Streifzüge durch die Dorfgeschichten von Suhl-Dietzhausen

Information zu den XXVI. Streifzügen 2023 in Dietzhausen

  • Seit 1998 werden die „Streifzüge durch die Dorfgeschichte unseres Heimatortes Dietzhausen“ in der Dorfkirche „Sankt Johannes“ und anderswo in ununterbrochener Folge als eine gemeinsame Veranstaltung des Autors der „Streifzüge“, der Kirchenleitung, der Arbeitsgruppe und des Heimatvereins durchgeführt. Mehr als 160 Einwohner stellten Fotos, Dokumente oder persönliche Erinnerungen zur Verfügung.
  • Sie sind auch das Ergebnis meiner siebzigjährigen Beschäftigung mit der Dorfgeschichte unseres Ortes deren Anfänge und Erkenntnisse aus heutiger Sicht sehr bescheiden waren.
  • Die Darstellung der Dorfgeschichte ist ohne Fotografie kaum denkbar – diese Erkenntnis führte zu den Grundlagen der Streifzüge.
  • Die „Streifzüge“ sind ein Langzeitprojekt auf entsprechender konzeptioneller Grundlage, dem Zehnjahreskonzept. Es wird kontinuierlich fortgeschrieben.
  • Eine wesentliche inhaltliche Grundlage der „Streifzüge“ ist die historische Reportage zu Dietzhausen „Die Enkel fechten`s besser aus“ von Dr. Gerhard Kaiser und Rudolf Denner. Sie trifft auf 238 Seiten Aussagen zur Geschichte von Dietzhausen von seinen Anfängen bis in die Neuzeit.
  • Die Arbeitsgruppe „Historisch-fotografische Streifzüge durch die Dorfgeschichte – Dorfgeschichten“ wurde für ihr herausragendes Wirken zur Pflege der Ortsgeschichte Dietzhausen durch den Oberbürgermeister der Stadt Suhl im Februar 2016 gewürdigt.
  • Bestandteile des Langzeitprojektes :
    • Mehr als 800 Ausstellungstafeln im Format 1x1qm bzw. 0,5x1qm, davon sind 101 Texttafeln. Sie liegen auch in digitaler Form vor.
    • Auf den Ausstellungstafeln befinden sich insgesamt 11.570 Fotos, davon sind 4.740 historische Fotos deren Alter zwischen 150 und 70 Jahren liegt.
  • Die „Streifzüge“ wurden von Anfang an gemeinsam mit der Kirchenleitung der Dorfkirche zu Dietzhausen organisiert und durchgeführt . Ich bin Annemarie und Eckardt Weißbrodt sowie Pfarrer Ulrich Prüfer sehr zu Dank verpflichtet, ebenso meiner Mutter, meiner Patentante, meinen Onkels, vielen Einwohnern und weiteren Partnern, beispielsweise dem Restaurant „Milano“, der Kirmesgesellschaft u.a.

Zu den XXVI. Streifzügen des Jahres 2023

  • Die XXVI. Streifzüge 2023 werden am verlängerten Wochenende des Totensonntags 2023 in der Zeit vom 24. bis 28. November jeweils von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr in der Dorfkirche zu Dietzhausen durchgeführt.
  • Sie werden auch als eine Rückschau auf ein Vierteljahrhundert öffentlicher Darstellung der Dorfgeschichte in ihren Zusammenhängen zur Regional- und Landesgeschichte gestaltet.
  • Zur Digitaldarstellung werden 3 Stationen eingerichtet.

R. Denner, Autor der Streifzüge

Dietzhausen/Berlin Oktober 2023

Einladung (PDF)

Weitere Informationen (PDF)

Henryk-Bies-Ausstellung in Sondershausen

Flyer für Henryk-Bies-Ausstellung
Flyer für Henryk-Bies-Ausstellung

Sondershausen, eine ehemalige Residenzstadt in Nordthüringen, ist geprägt durch die Musiktradition und den Kalibergbau. In den 80er-Jahren arbeiteten viele der rund 24.000 Einwohner der Stadt in den Großbetrieben Kaliwerk „Glückauf“ und Elektroinstallation Sondershausen, die das wirtschaftliche Rückgrat der Region bildeten. Die Kaliforschung, das Lohorchester und die Schule für Bibliotheksfacharbeiter, die einzige in der DDR, sorgten für überregionale Bekanntheit.

Der Bildautor Henryk Bies kam 1978 nach Sondershausen. Neben der Arbeit im VEB Elektroinstallation Sondershausen und der jungen Familie widmete er seine Zeit intensiv der Fotografie. Mit den Augen eines Zugereisten beobachtete er die Stadt, ihre Menschen und die Geschehnisse vor Ort. Das Gesehene hielt er mit seiner Praktica auf einem Schwarzweißfilm fest, entwickelt wurden die Bilder in der improvisierten Dunkelkammer im Bad der Wohnung im Neubaublock. Auf diesem Weg entstanden Aufnahmen, die die Entstehung von Neubaugebieten, die Vernachlässigung der Altstadt, die Verschmutzung der Umwelt, aber auch die Durchdringung von Politik und Gesellschaft zeigen. Nüchtern dokumentieren die Fotografien das Alltagsleben sowie die Veränderungen in den Jahren vor der Wende und zeichnen dabei das Bild einer Stadt, die in sich einzigartig, in der DDR aber trotzdem nicht einzig war.

Vernissage "Sondershausen - Die 80er Jahre" Fotografien von Henryk Bies / 2022 © Jana Groß
Vernissage „Sondershausen – Die 80er Jahre“ Fotografien von Henryk Bies / 2022 © Jana Groß

Fotowalk Waldwildnis Possen

Am Vormittag des 9. April 2022 besteht die Möglichkeit, an einer geführten Fotowanderung auf dem Possen bei Sondershausen teilzunehmen. Die Anleitung und Führung übernimmt unser Mitglied Jana Groß.

Es handelt sich um eine Veranstaltung der Natura 2000 Initiative. Eine Anmeldung ist erforderlich.

weiter Informationen

Ausstellung „LONDON“ von Ulrich Seehagen

Unser Mitglied Ulrich Seehagen stellt im der Galerie Waidspeicher im Kulturhof zum Güldenen Krönbacken Bilder aus London aus. Hier ist die Einladung:

Einladung zur Ausstellung
Ausstellungseröffnung Uli Seehagen (Foto: Paul Jonca)
Foto: Paul Jonca

Am 26. September 2020 wurde die Ausstellung „LONDON – Details einer Metropole“ von Ulrich Seehagen in der Galerie Waidspeicher (Kulturhof zum Güldenen Krönbacken, Erfurt) eröffnet. Sie ist dort bis zum 8. November zu sehen. Im Erdgeschoss der Galerie wird gleichzeitig die Ausstellung „sentimental journey“ mit Schmuck, Objekten und Zeichnungen von Helen Britton und Felix Lindner gezeigt.
Auf obigem Bild diskutiert der Uli Seehagen mit Besuchern.

Thüringer Fototage

Fototag 2019 in Gotha
Eindruck vom 29. Fototag 2019 in Gotha (Foto: Katja Wisotzki)

Der jährlich stattfindende Thüringer Fototag ermöglich es den Mitgliedern der GfF und weiteren Interessenten Gespräche über Fotografie zu führen und ist oft mit einer Ausstellungseröffnung oder einer Fotoexkursion verbunden.
In der Regel findet in diesem Rahmen auch die Auswertung des vorhergehenden Jahrgangs des Mappenwettbewerbs Thüringer Fotoclubs statt.

1991 Bad Langensalza
1992 Erfurt
1993 Nordhausen
1994 Suhl
1995 Bad Langensalza
1996 Jena
1997 Jena
1998 Sondershausen
1999 Suhl
2000 Erfurt
2001 Gotha
2002 Jena
2003 Ilmenau
2004 Sondershausen
2005 Bad Tennstedt
2006 Jena
2007 Bad Berka
2008 Bad Frankenhausen
2009 Erfurt
2010 Bad Langensalza
2011 Erfurt
2012 Kranichfeld
2013 Jena
2014 Tautenburg/Dornburg
2015 Hildburghausen
2016 Leuchtenburg (Kahla)
2017 Barbarossahöhle (Rottleben)
2018 Arnstadt
2019 Gotha
2020 Sondershausen
2021 Burg Ranis
2022 Erfurt
2023 Ilmenau-Langewiesen

Mappenwettbewerb Thüringer Fotoclubs

Aufruf zum 28. Mappenwettbewerb

Der Landesverband Thüringen der Gesellschaft für Fotografie e.V. will durch den

28. Mappenwettbewerb der Thüringer Fotoclubs 2023/2024

die Arbeit der Clubs anregen, indem Fotos aus anderen Fotoclubs als Grundlage für Bildbesprechungen und Bildbeurteilungen zur Verfügung gestellt werden. Damit sollen die eigenen fotografischen Leistungen besser eingeschätzt und verglichen werden können und es soll Bildmaterial für eine Fotoausstellung im Jahr 2024 gewonnen werden soll.

Dazu stellt jeder teilnehmende Fotoclub eine Mappe mit 15 Fotos und  dem bearbeiteten Sonderthema  zusammen, die den anderen Clubs zur Bewertung zugesandt wird.

Wettbewerbsbedingungen

  1. Am Wettbewerb kann jeder Fotoclub in Thüringen teilnehmen, der die Wettbewerbsbedingungen anerkennt. Sollten mehr als zehn Meldungen vorliegen, so  pausieren die letztplatzierten Clubs  des 27. Wettbewerbs für ein Jahr. Danach dürfen sie sich auf alle Fälle am nächsten Wettbewerb beteiligen. Ob ein Pausieren von Clubs nötig ist, entscheidet der Landesvorstand. 
  2. Jeder teilnehmende Fotoclub erhält vom Landesvorstand im Oktober 2023 eine Wandermappe mit 15 auf der Rückseite nummerierten Blättern im Format 36 × 46 cm, einen Versandplan und Bewertungsbögen. Der Fotoclub sorgt selbst für eine Verpackung, die wiederverwendbar aber nicht zu aufwendig für den Versand ist.
  3. Auf jedes dieser Blätter soll ein Foto (kürzeste Seite 18 cm, schwarz-weiß oder farbig) mit doppelseitigem Klebestreifen aufgebracht werden. Eventuelle Bildserien müssen auf einem Blatt untergebracht werden. Die Autoren- und Titelangabe (Bitte nicht „o.T.“!) erfolgt auf der Rückseite. Diese Aufkleber muss am unteren Rand angebracht werden, damit die Ausrichtung des Bildes deutlich wird. Es dürfen keine gerollten Arbeiten (auch nicht das Sonderthema) beiliegen! Diese müssen nicht bewertet werden.
  4. Motivwahl, Bildgestaltung und technische Realisierung sind bei den ersten 15 Fotos frei. Mit KI-Tools erzeugte Bilder sind nicht zulässig. In der Mappe  müssen Fotos von mindestens drei Autoren vertreten sein.
  5. Zusätzlich zu diesen freien Fotos muss das Sonderthema „Arbeitswelt“ bearbeitet werden. Der Fotoclub erarbeitet dazu ein Fotoprojekt, das sich problemlos mit der Mappe verschicken lässt – also mit in die Verpackung passt. An diesem Projekt sollen mehrere Bildautoren mitarbeiten.
  6. Die Mappe ist nach einem Versandplan zu verschicken, der allen Clubs mit Beginn des Wettbewerbs zugeht. Der Wettbewerb beginnt am 01.11.2023. Dann soll die Mappe beim ersten bewertenden Fotoclub vorliegen. Sie bleibt dort ca. vier Wochen zur Bewertung. Jeder Club muss seine bewertete Mappe so rechtzeitig weiter schicken, dass sie am 01. des Folgemonats beim nächsten teilnehmenden Fotoclub vorliegt. Jede Mappe ist einzeln in der Originalverpackung des Clubs zu versenden. Im Laufe des Wettbewerbs erhält jeder Club alle zirkulierenden Mappen zur Bewertung, mit Ausnahme seiner eigenen.
  7. Die Versandkosten gehen zu Lasten der teilnehmenden Fotoclubs. Außerdem hat jeder Club (mit Ausnahme der Fotoclubs, die Clubmitglied der GfF sind) die Kosten für die Einlageblätter der Mappen zu tragen (ca. 15 €). Ein Zuschuss für besonders hohe Versandkosten eines Clubs kann beim Landesvorstand beantragt werden.
  8. Jeder Club erstellt für seine Mappe einen Vorschaubogen, der die Mappenbilder im Miniformat zeigt. Dieser wird der Mappe in einer ausreichenen Anzahl beigelegt, so dass ein solcher Bogen bei jedem bewertenen Club bleiben kann. Dieser soll die Clubs dabei unterstützen, sich später an die eigene Bewertung zu erinnern und kann dem bewerteten Fotoclub zur Verfügung gestellt werden. (Beileger als Word-Datei)
  9. Ein solcher  Vorschaubogen  mit den Autorennamen und Bildtiteln ist zu Beginn des Wettbewerbs an den Verantwortlichen des Landesvorstands (Günter Giese, Carl-Fiedler-Str. 26, 98527 Suhl; gieseguenter@aol.com) zu senden!
  10. Der Fotoclub einigt sich bei der Jurierung auf eine gemeinsame Bewertung. Dabei stehen für jedes Bild minimal 1 Punkt bis maximal 10 Punkte zur Verfügung (nur ganze Punkte). Der leere Bewertungsbogen wird vom Landesvorstand zugesandt. Er ist am Ende des Wettbewerbs an Günter Giese (Adresse siehe oben) zurück zu senden.
  11. Der Landesvorstand ermittelt am Ende des Wettbewerbs auf der Grundlage der eingesandten Bewertungsbögen: die besten drei Einzelbilder, die besten Fotoclubs, die beste Arbeit im Sonderwettbewerb und wählt Bilder für eine eventuelle Ausstellung aus.
  12. Jeder teilnehmende Fotoclub erhält die Auswertung mit allen Bewertungen zugesandt.
  13. Die besten 30 Bilder können nach Beendigung des Wettbewebs für eine Ausstellung (so möglich) und für eine Galerie auf der Webseite des Landesverbandes verwendet werden.
  14. Die interessierten Fotoclubs schicken die Teilnahmeerklärung (Word-Datei, PDF)  ausgefüllt und unterschrieben bis spätestens 20.09.2023 an den Landesvorstand ein.

Übersicht über die bisherigen Mappenwettbewerbe

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